Der Trend zu alten Gemüsesorten im Winter hat in den Bioläden angefangen und zeigt sich nun in dem veränderten Angebot im Supermarkt. Ein schönes Beispiel hierfür sind die Pastinaken. Biobauern haben dieses Wurzelgemüse, das im 18. Jahrhundert zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln gehörte, wieder in Deutschland angebaut und somit diesem gesunden Gemüse zu einer Renaissance verholfen.

Die Pastinake im Überblick:
Herkunft und Beschreibung:
Die Pastinake ist eine fleischige Wurzel, die auch unter den Namen Moorwurzel, Hammel- oder Hirschmöhre bekannt ist. Bereits in der Stein- und Bronzezeit wurde sie von unseren Urahnen als aromatisches Gemüse geschätzt. Die Kartoffel verdrängte sie im 19. Jahrhundert fast völlig. Mit dem zunehmenden Bewusstsein einer gesunden Ernährung gewinnt die Pastinake wieder an Bedeutung in der deutschen Küche.
Inhaltsstoffe:
hoher Anteil an wertvollen Kolhenhydraten, viel Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, reichlich Ballaststoffe.
Der Pastinake schreibt man folgende gesundheitliche Wirkungen zu:
- lindert Magen- und Darmbeschwerden
- regt die Verdauungstätigkeit an
- erleichtert die Atmung
- stimuliert das Nervensystem
Geschmack:
süsslich-nussig bis würzig-scharf. Kleine Wurzeln schmecken etwas delikater und können sogar roh verzehrt werden. Größere können auch mal etwas holziger sein.
Lagerung:
Am besten bewahrt man Pastinaken im Gemüsefach des Kühlschranks auf.
Verwendung:
Pastinaken sind Alleskönner. Sie eignen sich als Gemüsebeilag zu kurzgebratenem und gegrilltem Fleisch, zum Gemüseeintopf, klein geraspelt zum Feldsalat oder zusammen mit Kartoffeln als Pürée.
Im Kochplaner kannst du unter “Details eingeben”, “Zutaten bevorzugen” Pastinaken anklicken. Dann erhältst du hierfür einen Rezeptvorschlag.
Quelle: Kursbuch gesunde Ernährung von Ingeborg Münzing-Ruf
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