Nicht nur im Wald richt es nach „Knofel“ – bei mir im Garten auch. Es ist Bärlauchzeit. Die sattgrünen Blätter können noch bis zur Blüte gepflückt werden, dann verlieren sie jedoch fast völlig ihr knoblauchähnliches Aroma.

Herkunft und Beschreibung:
Bärlauch war bereits als Heilpflanze bei den Germanen und Kelten bekannt. Man findet Bärlauch besonders in schattigen Wäldern. Im Volksmund wird er auch Waldknoblauch oder Zigeunerlauch genannt. Seine Blätter erscheinen ab Februar/März und er blüht von April bis Juni. Beim Pflücken muss man vorsichtig sein, da er sehr den giftigen Maiglöckchen und den Herbstzeitlosen ähnelt. Man erkennt ihn jedoch eindeutig an seinem intensiven Geruch nach Knoblauch.
Heilwirkung:
Bärlauch mit einem hohen Anteil an Vitamin C wird ein antibakterielle Wirkung zugeschrieben. Er wirkt anregend, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend und schleimlösend. Damit hat Bärlauch ähnliche Eigenschaften wie Knoblauch, verursacht aber nicht den typischen Körpergeruch.
Lagerung:
Am besten legt man die klein geschnittenen Blätter in reichlich Olivenöl und Salz. Diese Paste muss aber immer mit Olivenöl bedeckt und verschlossen sein. Damit kann man den Bärlauch bis zu 8 Monate im Kühlschrank gut aufbewahren
Verwendung:
Bärlauch eignet sich prima für Kräuterquark, Pesto und zum Herstellen von Gewürzöl.
Weitere Informationen findest du unter: www.baerlauch.net
Für was verwendest du Bärlauch?
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